Kührener Au

Die Kührener Au im Kreis Plön, auch „Alte Schwentine“ genannt, ist neben der Neuwührener Au der zweite große Zulauf in den Postsee. Die langfristige Planung für dieses Gebiet sieht vor, die von den Wasserständen des Postsees beeinflusste Niederung wieder naturnäher zu gestalten. Vorrangig ist dabei die Einstellung der Entwässerung als Voraussetzung zur Regeneration der ausgedehnten Niedermoore. In den von der Schrobach-Stiftung erworbenen Flächen der Niederung wurden daher Drainagen entfernt und Gräben abgedichtet. Einzelne Bereiche wurden zudem angestaut.

Die entstandenen Flachgewässer dienen in erster Linie der Stärkung der vorhandenen Moorfrosch-Populationen. Mit der Anlage von Kleingewässern wurden Lebensräume für die in der Region vorkommenden Arten wie Laubfrosch und Rotbauchunke geschaffen. Durch eine extensive und an die Bodenverhältnisse angepasste Beweidung ist es möglich, die Flächen offen zu halten und eine große Vielfalt artenreicher Grünland-Lebensräume zu entwickeln.

Das 1996 begonnene Projekt wurde größtenteils aus Eigenmitteln der Stiftung finanziert. Die speziellen Artenschutzmaßnahmen wurden anteilig durch Landesmittel gefördert, ein randlich angelegter Knick durch den Kreis Plön.

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