Stifter

Mit der Gründung ihrer Stiftung haben sich die Eheleute Kurt und Erika Schrobach einen langjährigen Wunsch erfüllt: Sie wollten der Natur möglichst viel von dem zurückgeben, was ihr in den vergangenen Jahrzehnten durch die Tätigkeit des Menschen an Artenreichtum genommen worden ist. Kurt Schrobach empfand die Gründung seiner Stiftung als Beitrag zur Wahrung der Schöpfung.

Das notwenige Kapital konnte im Zuge des Ausscheidens des Stifters aus dem Unternehmen E. Mordhorst Internationale Spedition K.G. in Raisdorf bereitgestellt werden.

Obwohl Kurt Schrobach bei der Gründung bereits 77 Jahre alt war, legte er für seine Stiftung die gleiche Energie und Tatkraft an den Tag, mit der er sein Unternehmen über Jahrzehnte geleitet hatte. Die bis heute gültigen Grundsätze der Stiftung wurden von ihm geprägt. Zu seinen Prinzipien zählte absolute Verlässlichkeit. Einmal gemachte Zusagen wurden strikt eingehalten, Verträge von ihm häufig noch per Handschlag besiegelt. Großen Wert legte der Stifter auf eine enge, vertrauensvolle Zusammenarbeit mit seinen Partnern. Er achtete sehr darauf, die notwendigen Verwaltungsstrukturen so klein wie möglich zu halten, um sparsam mit dem Stiftungsvermögen umzugehen und den privaten Charakter der Stiftung sowie den persönlichen Kontakt zu allen Partnern zu erhalten.

Kurt Schrobach, der Ende 1999 im Alter von 85 Jahren verstorben ist, konnte die ersten großen Erfolge seiner Arbeit für den Naturschutz noch selbst erleben, wofür die Stifter 1998 vom damaligen Umweltminister des Landes Schleswig-Holstein mit dem Verdienstkreuz am Bande ausgezeichnet wurden. Erika Schrobach begleitete und beaufsichtigte die Aktivitäten der Naturschutz-Stiftung in den folgenden Jahren, bis sie 2014 verstarb.