Was für ein schöner Tag! Am vergangenen Donnerstag wurde das Naturschutzzentrum Aukrug der Schrobach-Stiftung feierlich eröffnet und wir durften dieses besondere Ereignis mit etwa 300 Gästen feiern. Auch der Minister für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur Tobias Goldschmidt war dabei und hielt eine Festrede. Unsere Gäste erhielten bei den Feierlichkeiten einen Einblick, was hier in den vergangenen Jahren entstanden ist. Mit viel Mut, Fleiß, Engagement und einer klaren Vision wurde ein ehemaliger Fischzuchtbetrieb umgebaut. Entstanden ist ein Zentrum für Naturschutz, Umweltbildung, Naturerleben und Begegnungen. Wir freuen uns sehr, dass dieser besondere Ort nun mit Leben gefüllt wird!
Drei Partner - ein gemeinsamer Ort für den Naturschutz
Das Naturschutzzentrum wird von der Schrobach-Stiftung gemeinsam mit dem Naturschutzring Aukrug e. V. und dem Naturpark Aukrug e. V. betrieben. Die drei Institutionen arbeiten seit vielen Jahren eng zusammen und die beiden Vereine sind nun mit ihren Geschäftsstellen im Naturschutzzentrum erreichbar. In den modernen und barrierefreien Veranstaltungsräumen finden künftig Tagungen, Seminare und Ausstellungen statt.
Natur erleben und verstehen
Aufgrund der liebevoll angelegten Außenanlagen ist das Gebiet unmittelbar erlebbar. Ein barrierearmer Naturerlebnispfad ermöglicht unterschiedlichen Besuchergruppen einen Zugang zur Natur. In den kommenden Wochen werden öffentliche Führungen über das Gelände angeboten. Zukünftig wird es Angebote für Menschen mit Behinderungen, Kitas und Schulen sowie Lehrerfortbildungen, private Führungen und Exkursionen geben.
FFH-Gebiet „Wälder im Aukrug“
Das neue Zentrum liegt zwischen alten Buchen- und Eichenwäldern, artenreichen Feuchtwäldern und dem verschlungenen, naturnahen Kapellenbach mitten im FFH-Gebiet „Wälder im Aukrug“. Es ist umgeben von renaturierten Teichen, die aus verschiedenen Quellen gespeist werden. Diese abwechslungsreiche Landschaft bietet zahlreichen seltenen und geschützten Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum – darunter Kammmolch, Schwarzspecht oder Seekanne.
Danke für die Unterstützung!
Ein Besonderer Dank gilt allen Personen, Institutionen und Förderern, die den Ankauf und den Umbau unterstützt haben: das Ministerium für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur des Landes Schleswig-Holstein, die AktivRegion Mittelholstein, die Europäische Union, der Kreis Rendsburg-Eckernförde, die Bingo Umweltlotterie, die Hartwig-Stiftung, die Gemeinde Aukrug sowie private Spender. Ohne deren Hilfe wäre das Projekt nicht möglich gewesen!