Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsschule Leezen haben für drei Stunden ihre Bücher gegen Schaufeln und Hammer getauscht und im FFH-Gebiet Leezener Au 120 Schwarzerlen und Flatterulmen gepflanzt. Trotz Kälte und hohen Wasserständen auf den Niedermoorflächen wurde fleißig gearbeitet, um die etwa 1,2 m großen Bäumchen fachgerecht in die Erde zu setzen und anschließend mit Schutzhüllen gegen den Verbiss durch Wild auszustatten. Die Bäume stehen jetzt im Uferbereich der Leezener Au und sollen dort langfristig das Gewässer beschatten. Wenn Wasser nicht so stark durch die Sonne erwärmt werden kann, bleibt es kühler und kann dadurch mehr Sauerstoff enthalten. Dieser ist wichtig für die Tiere, die im Gewässer leben, wie z.B. für Schnecken, Muscheln, Insektenlarven und Fische. Außerdem produzieren die Bäume natürlich auch selbst Sauerstoff in ihren Blättern, nehmen dabei CO2 aus der Luft auf und leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.
Tatkräftig unterstützt wurde die Aktion von zwei Klassenlehrkräften der Gemeinschaftsschule Leezen, Ulrich Schulz, dem Bürgermeister der Gemeinde Leezen, sowie dem Forstwirt Martin Schnipkoweit und der Biologin Tanja Hemke von der Schrobach-Stiftung. Finanziert worden sind die Pflanzen und Schutzhüllen von der Naturschutzstiftung für Auen und Seen, die vor allem für den Gewässerschutz im Kreis Segeberg aktiv ist.